Müller

Leben

Der deutsche Historien- wie Kirchenmaler Andreas Johann Jakob Heinrich Müller wurde am 19. Februar 1811 in Cassel geboren. Er verstarb am 29. März 1890 in Düsseldorf.

Der Sohn des Hofmalers Hubert Müller absolvierte das Gymnasium in Darmstadt. An diesem Gymnasium war sein Vater der Galeriedirektor und durchaus auch für den Werdegang seines Sohnes verantwortlich. Denn er unterstützte seinen Sohn bei seinen malerischen Tätigkeiten und konnte ihm auch die ersten Kenntnisse nahe bringen, welche er für die Historien- wie Kirchenmalerei benötigte. Bei Julis Schnorr von Carolsfeld sowie Peter von Cornelius lernte er an der Akademie in München seinen Stil zu verfeinern und konnte auch im Bereich der Ölmalerei erste Kenntnisse erlangen. Danach wechselte er zur Kunstakademie nach Düsseldorf. Müller wandte sich jedoch den religiösen Bildern zu und fand seinen Lehrmeister in Ernst Deger. Mit diesem reiste er 1837 nach Italien und studierte bis 1840. So erhielt er mit Deger, Ittenbach sowie seinem Bruder den Auftrag, dass er die Apollinariskirche in Remagen ausmalen sollte. Diese Tätigkeit beschäftigte ihn von 1843 bis in das Jahr 1851 und gilt heute als bekanntestes Werk des Malers.

Nach der Pensionierung des Professors Mosler wurde er im Jahr 1855 an die Düsseldorfer Kunstakademie berufen. Er unterrichtete als Zeichenlehrer und war Lehrer für Kunstgeschichte. Ein Teil seiner Arbeiten wurde bei einem Brand vom 19. auf den 20. März 1972 vernichtet. Das Altarbild des Heiligen Josef konnte er jedoch restaurieren und 1877 neuerlich präsentierten. Im Jahr 1867 schuf er eine lebensgroße Heilige Barbara, welche er damals für den Fürstbischof Förster von Breslau angefertigt hatte. Sein letztes Werk, die Restaurierung der Schlosskapelle in Bückeburg, konnte er jedoch nicht vollenden. Im Jahr 1881 erlitt Andreas Johann Jakob Heinrich Müller einen Schlaganfall. Bis zu seinem Tod 1890 war er gelähmt und konnte nicht mehr sprechen.

Werke

Seine bekanntesten Werke sind „Der Knab vom Berg“, ein Ölgemälde aus dem Jahr 1835 sowie „Drei singende Engel“, ebenfalls ein Ölgemälde aus dem Jahr 1836. Die Restaurierung sowie Ausmalung von der St. Apollinaris, die Heilige Cäcilia sowie der königliche Sänger David in der Kirche gelten als das bekannteste Werk des Malers. Auch die „Heilige Barbara“ aus dem Jahr 1867 sowie auch das Altarbild des „Heiligen Josef“ aus dem Jahr 1877 zählen zu seinen bekanntesten Werken.

Stil

Andreas Johann Jakob Heinrich Müller war vor allem durch seine ornamentale Arbeiten bekannt und erhielt einige Orden für seine Dienste. Ebenfalls war er Mitglied der Akademien in Wien, Lissabon wie Amsterdam.

 

Bildquelle: Pixabay-User m_baecher

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