Bildungsreform 2017 | Schüler müssen in den Schichtdienst

Es war zu erwarten. Die aktuelle Lage auf dem Bildungsmarkt führt nun 2017 zu einer neuen Bildungsreform. Die Politik reagiert auf die hohe Anzahl an Schülern, die auch wegen der vielen Flüchtlinge in Deutschland die Schulbank drücken müssen. Aktuell haben die deutschen Lehrer im Schnitt zwischen 14 und 16 Uhr bereits Feierabend und erfreuen sich, neben dem sehr guten Gehalt, auch an viel Freizeit. Um die Ferien nicht anzugreifen, um die Lehrer nicht zu verärgern, greift ab 2017 eine neue Idee, die schon seit Jahren diskutiert wird. In vielen Branchen, wie zum Beispiel bei der Krankenschwester, den Kellern oder in der Industrie, ist der Schichtdienst die richtige Lösung, um mehr Schülern die optimale Bildung in Deutschland zu sichern.

Schichtplan für alle Schüler in Deutschland

Ab Sommer 2017 werden Schüler in Deutschland eine Frühschicht und eine Spätschicht haben. Dies bedeutet, dass die Hälfte der Schüler von 7-14 Uhr und die andere Hälfte von 14.30-21.30 Uhr in den Unterricht gehen werden. Ähnlich wie in anderen Branchen werden die Schüler mehrere Wochen erst in den Genuss der Frühschicht kommen, dann mehrere Wochen in der Spätschicht unterrichtet.

In den Schulen werden aktuell Ruheräume für die Lehrer eingerichtet, in denen Stunden vorbereitet und Pausen gemacht werden können. Ziel ist, dass wesentlich mehr Schüler eine Schule besuchen können und die wöchentliche Stundenzahl der Lehrer an die üblichen Branchen angepasst werden.

Wenn ein Schüler von der Frühschicht in die Spätschicht wechselt, muss er einmal eine Doppelschicht durchmachen, bevor er am kommenden Tag seine neue Schicht angeht. Die Vorteile dieses Systems liegen auf der Hand. Die Stundenpläne müssen synchron nur einige Stunden nach hinten geschoben werden. Es bedarf kein neues Personal an Lehrern, aber es können mehr Schüler versorgt werden.

Angst vor ärgerlichen Reaktionen auf diese Bildungsreform liegt nicht vor, denn der Ruf des Lehrerlebens wird von den meisten Lehrern bestätigt, die sich schon lange im Rahmen der aktuellen Bildungskrise über zu viel Freizeit ärgern.

Um sich auf den kommenden Schichtplan vorzubereiten, empfehlen wir Schülern und Eltern das Buch „Nacht- und Schichtarbeit modern gestalten“* mit vielen Tipps, um trotz Schichtarbeit nicht an Lebensqualität zu verlieren. Hier lernen Sie sich den Alltag so zu gestalten, dass Sie diesen an den Schichtdienst anpassen können.

Die Vorteile der neuen Bildungsreform

Die Schüler geraten irgendwann an der weiterführenden Schule in einen Trott. Dieser Trott soll sich durch den Schichtplan erübrigen. Die Schule soll auf das Arbeitsleben vorbereiten, so dass diese Umstellung die Schüler fordern soll. Der Alltag der Schüler muss selbstständig organisiert und strukturiert werden. Dazu gehört es auch, dass Termine in dem vorgegebenen Zeitraum geplant werden müssen. Mit der Angleichung des Bildungssystems an das normale Arbeitsleben soll bessere Schüler hervorbringen, die in Zukunft unser Land ohne Probleme auf ihren Schultern tragen können.

Die Schüler können sich darauf freuen, dass Sie auch die frühen Stunden des Tages mal nicht im Ferienmodus, sondern im Rahmen eines normalen Alltags genießen können. Dies gibt genug Zeit, um auch Aufgaben im Haushalt zu erledigen. Auch wird der Körper anders gefördert, denn nun kennt er die Belastung, rund um die Uhr funktionieren zu müssen. Dies wird zu einer höheren Konzentrationsfähigkeit und mehr Durchhaltevermögen führen.

Spätestens an der Universität können Schüler von Kursen, die von 18-20 Uhr gehen, nicht mehr überrascht werden. Sie erleben wie es ist, wenn nach einem anstrengenden Arbeitstag noch eine Abendveranstaltung folgt. Mehr Vorbereitung auf das spätere Berufsleben, egal wo das Kind am Ende landet, geht nicht.

Wer die aktuellen Informationen zu dieser Bildungsreform bekommen will, der kann sich auf der Webseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erkundigen.

Bildquelle: Pixabay-User lourdesnique
Der Artikel kann Spuren von Satire enthalten

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