4 Faktoren gegen Prüfungsstress

Prüfungsstress ist furchtbar und macht die Lernerei und all die Vorbereitungen manchmal kaputt, weil Nervosität und Angst plötzlich Körper und Kopf dominieren. Die Vorbereitung auf Prüfungen ist immer eine heiße Phase. Je nach Bedeutung der Prüfung ist Stress ein beliebter Begleiter in diesen Situationen. Es gibt viele Tipps und Tricks gegen Prüfungsstress, doch am Ende muss jeder Prüfling seine eigenen Methoden und Strategien entwickeln. Es gibt jedoch einen Tipp, der ist für alle gleich: Eine gute Vorbereitung! „Auf Lücke lernen“ oder „auf den letzten Drücker“ mit der Lernerei beginnen sind keine Erfolgsgaranten für Abschlüsse oder gute Noten.

4 Faktoren gegen Prüfungsstress

  • Struktur

Am Anfang von Prüfungsvorbereitungen sollte sich jeder eine Struktur aufbauen. Feste Termine mit Lerngruppen vereinbaren, Lernziele festlegen und eine Übersicht über den Lernstoff erstellen. Es ist wichtig, dass der komplette Lernstoff beim ersten Durchgang mit genug zeitlichem Abstand zur Prüfung gelernt wurde. Dies ermöglicht euch in einer zweiten Runde gezielt die Lücken aus den Themenbereichen nachzuholen, die euch bei einer selbständigen Lernüberprüfung aufgefallen sind. Diese Lernüberprüfungen können Beispiel-Klausuren sein, die es häufig an Universitäten gibt oder Abfragen durch Lern-Apps.

  • Vorbereitung

Niemand sollte sich bei einer Prüfungsvorbereitung selbst belügen. Haltet euch an den Plan und eure vorher aufgestellte Struktur. Zur Vorbereitung gehört aber auch die Planung des Prüfungstages.

Abfahrzeiten des Nahverkehrs planen, das Auto volltanken, ein ausgewogenes und energiebringendes Frühstück einkaufen, Klamotten rauslegen und vielleicht sogar schon die Tasche packen. Sollte die Prüfung eine Präsentation beinhalten, dann übt diese vor Freunden und Bekannten, speichert sie auf mehreren Datenträgern ab und testet diese Datei auf einem fremden Computer, auch einen Test ohne Internet machen.

Baut immer einen zeitlichen Puffer ein, aber fahrt nicht vorher los, um nochmal in die Bücher zu schauen. Davon wird nichts hängen bleiben. Wenn ihr aber kurze und prägnante Lernkarten vorbereitet habt, dann schaut euch die ruhig noch mehrfach am Tag der Prüfung an.

  • Schlaf

Geht rechtzeitig schlafen! Dies gilt nicht nur für die Nacht vor der Prüfung, sondern sorgt langfristig für genug Schlaf. Wenn ihr ausgeschlafen seid, dann funktioniert ihr besser und Schlaf lässt sich nicht in einer Nacht nachholen. Stellt euch aber dringend einen Wecker, wenn dies möglich ist. Achtet darauf, dass ihr genug Zeit für eine stressfreie Morgenroutine und ein Frühstück habt. Der ganze Prüfungstag sollte so wenig wie möglich mit Stress in Kontakt kommen. Mehr über die Entstehung und die Auswirkung von Stress habe ich in dem Ratgeber gegen Prüfungsangst von Dextro Energy gelernt.

  • Ernährung

Esst zum Frühstück leichte Lebensmittel und macht euch zum Beispiel ein lockeres Müsli. Trinkt dazu einen Saft und auch gerne einen Kaffee. Achtet nur darauf, dass ihr  vor einer Prüfung nicht zu viel Kaffee trinkt. Zu viel Koffein senkt die Konzentrationsfähigkeit und kann auch zu Müdigkeit führen. Kurz vor einer Prüfung sind schnelle Energiezulieferer eine sinnvolle Idee. Ich nehme schon seit meiner Schulzeit die Dextrose-Täfelchen von Dextro Energy* mit zu Prüfungen. Bei schriftlichen Prüfungen esse ich immer mal wieder ein Täfelchen oder stecke mir mir Präsentationen und mündlichen Prüfungen noch schnell eine Tafel in den Mund.

Prüfungen meistern ist Kopfsache

Ich musste die 8. Klasse auf dem Gymnasium wiederholen, weil ich an dem Tag zwei Themenfeldern konsequent verwechselte und somit die mündliche Nachprüfung in Biologie nicht bestand. Ich fuhr mit meinen Eltern für drei Wochen in den Sommerurlaub und nahm meine Schulbücher nicht mit. Danach verbrachte ich zwei Wochen mit meinen Freunden und begann in der letzten Ferienwoche mit den Vorbereitungen. Lustlos und arrogant las ich unkonzentriert im Biologiebuch herum und schaute mir mein Schulheft an. Am Ende kannte ich zwar ausreichend Stoff, doch konnte diesen in dem Moment nicht abrufen. Prüfungsstress entstand bei mir erst in der letzten Sekunde und das auch anfangs unbemerkt.

Ich war im Kopf nicht vorbereitet und nahm das dort auf die leichte Schulter. Diese Erfahrung sorgte dafür, dass ich lange und häufig unter Prüfungsstress litt, bis ich eben diese 4 Faktoren verinnerlichte. Natürlich geht diese Prüfungsangst nie ohne Erfolgserlebnis weg. Dazu musst auch du dir immer wieder vor Augen holen, dass du im Leben schon viele Prüfungen gemeistert hast. Du kamst auf die Welt und konntest beinahe nichts. Heute kannst du laufen, sprechen, lesen und schreiben. Vielleicht hast du bereits den Führerschein bestanden oder das Seepferdchen im Schwimmverein gemacht. Du hast ein Kreuzworträtsel gelöst oder bei einem Gewinnspiel gewonnen. Es gibt viele Momente, da meistern wir im Alltag unsere Prüfungen. Dies müssen wir uns in jeder Prüfungssituation wieder bewusst werden.

Wie sieht deine Vorbereitung auf eine Prüfung aus? Hast du regelmäßig Prüfungsstress oder konntest diesen besiegen? Wir freuen uns auf deine Erfahrungen in den Kommentaren.

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