Wie werde ich Ausbilder?

Warum Ausbilder werden? Viele sind zufrieden mit Ihrem Job und sind sich nicht sicher ob sie diesen Schritt gehen wollen, da diese Weiterbildung auch mit viel Arbeit verbunden ist. Doch was gibt es schöneres, als sein Wissen an die nächste Generation weiter geben zu können? Falls Sie also Interesse hegen, sich in dieser Hinsicht weiterzubilden, erklären wir hier, wer ausbilden darf, welche Pflichten Sie dann haben und wie man Ausbilder werden kann.

Viele Geschäftsführer werden nach der Gründung des Unternehmens direkt zum Ausbilder, da besonders kleine Betriebe wunderbar durch Azubis ergänzt werden können. Es bringt frischen Wind in die Firma und auch Unterstützung der Arbeitsprozesse.

Wer darf ausbilden?

Es handelt sich um ein Berufsfeld mit großer Verantwortung, egal in welchem Bereich Sie tätig sind. Ausbilder werden, darf grundsätzlich jeder, der ausreichend berufliche Erfahrung mitbringt. Dazu sollte derjenige über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen in dem speziellen Tätigkeitsbereich. Man kann sich natürlich auch über ein Studium qualifizieren. Natürlich gibt es gewisse persönliche Eigenschaften, die erfüllt sein müssen. Beispielsweise sollten keine Vorstrafen vorliegen.

Wie wird man Ausbilder?

Vor der Prüfung gibt es einen schriftlichen und einen mündlichen Teil. Zur Vorbereitung gibt es quasi eine Ausbildung der Ausbilder. Dies geschieht in Form eines Kurses, den man zur intensiven Prüfungsvorbereitung besucht. Diese Kurse bieten Prüfungssimulationen, Fallbeispiele und beratende Dozenten. Zudem kann man die Vorbereitung mit Übungsbüchern ergänzen.

Daraufhin folgt fünf Wochen vor dem Prüfungstermin die Anmeldung zur Prüfung bei der IHK. Nach bestandener Prüfung erhält der Teilnehmer ein Prüfungszeugnis und hat somit die offizielle IHK-Urkunde zum Ausbilden.

Welche Pflichten haben Ausbilder?

In erster Linie muss er seine Azubis natürlich ausbilden. Aber das passiert natürlich nicht so, wie es demjenigen gerade passt. Er muss sich an den Ausbildungsinhalt halten. Die Aufgabe, sich um das Berichtsheft zu kümmern obliegt ebenfalls dem Ausbilder. Das Berichtsheft muss regelmäßig kontrolliert und unterschrieben werden. Der Ausbilder muss sich ebenfalls um die Arbeitskleidung kümmern, sofern diese für die auszuübende Tätigkeit erforderlich ist. Auch andere Dinge, die der Azubi für die Prüfung oder die Arbeit im Betrieb benötigt, müssen gestellt werden.

Zu den Pflichten gehört es zudem, den Azubi über alle Vorschriften in Kenntnis zu setzen und zu schützen vor körperlichen und psychischen Schäden, die am Arbeitsplatz verursacht werden können.

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